Schladerner Splitter
Schladerner Splitter
von Karl‐Heinz Röhrig
Vom Steinbruch an der Straße nach Waldbröl (Westertstraße) führte eine Schmalspurbahn zum Bahnhof Schladern an den Güterschuppen (stand auf dem heutigen großen Parkplatz am Bahnhof). Die Bahn transportierte Schotter aus dem Steinbruch zum Bahnhof Schladern, wo er in normale Waggons umgeladen wurde. Der Steinbruch gehörte der Familie Hamann. Eine Verwandte war die Frau Gottlob aus der Siegstraße und Anneliese Kemp. Der heutige Fahrradweg zur Präsidentenbrücke war früher die Bahnlinie.
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Karl Zeimetz wohnte in einem Steinschuppen gegenüber von Bestgens Villa (Türmchen‐Villa am Bahnweg nach Altwindeck), dort wo heute der Weg von der Bahn unterhalb der Wohnhäuser am Stein zu Kabelmetall führt. Er reparierte zeitweilig noch Schuhe und war sehr arm. Er zog später in die Burg‐Windeck‐Straße ins Haus Kleinjohann/Langen (heute Brauner) gegenüber vom ehemaligen Lebensmittelgeschäft Langen. Dort wohnte er nicht lange.
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Eine Familie Kikilus wohnte einige Zeit in einem Wohnwagen auf dem heutigen Platz vom Tourismusbüro bei kabelmetal. Sie legten sich immer mit der Jugend an, die angeblich Kastanien auf das Dach warf. Des Rätsels Lösung: Es waren die Kastanien von dem daneben stehenden Kastanienbaum, Elmores Arbeiter fanden das heraus.
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Auf dem Parkplatz vom Kulturzentrum war im Zweiten Weltkrieg ein Gefangenenlager für Polen. Sie wurden von Hubert und Helene Klein aus Mauel versorgt.
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Auf dem Platz hinter dem Garten am Stein auf Kleins Wiese war ein Gefangenenlager für Italiener, die bei Elmores arbeiteten. Auch sie wurden von Hubert und Helene Klein versorgt.
Auf dem Aufgang zum neuen Weg an der Bahn vorbei stand das Lager für russische Kriegsgefangene. Hier hatte Baum von der Bodenbergstraße die Aufsicht.
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Pauline Höffer, die Schwester von Heinz‐Willi Höffer, stürzte am Stein in einen Schacht vom Lager für die Polen, sie war nur leicht verletzt.
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Im Haus Schöneck wohnten folgende Familien:
Familie Tietmann mit den Kindern Hans, Bob und Christel.
Familie Karl Ruppel, Rechtsanwalt aus Essen
Familie Krapp aus Bonn. Sie hatten die Aufsicht über das Land um Haus Schöneck.
Bei Kriegsende wohnte auch noch die Familie Heinz Schuh mit Hans Ewald dort.
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Im sogenannten Pferdestall wohnte außer der Familie Josef Hellekes noch die Familie Wiesner – er hatte ein Lkw‐Unternehmen. Im Jahre 1942 blieb er beim Hochwasser auf dem Schönecker Weg unterhalb von Elmores im Hochwasser stecken, ein Traktor von Elmores zog ihn dort raus.
Nach Kriegsende 1945 wohnte auch noch die Familie Herbert Röhrig mit Frau Käthe, Sohn Harald und Stieftochter Christa dort.
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Im Tunnel unter der Bahn von Höffers Teich bis unterhalb vom Haus Käsberg war in den letzten Kriegszeiten ein Bunker für die Bevölkerung. Der Zugang war über eine Holztreppe neben dem Zugang zum Bahnweg. Der Tunnel auf der Höffers Teich Seite war wasserdicht und gegen Bomben abgesichert.
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Von der Siegbrücke zum Pförtner von Elmores auf der Maueler Seite war auch ein Luftschutzbunker in den Felsen gebrochen, er war von Elmores gebaut worden. Heute ist der Eingang verschlossen und zugewachsen.
Bild : Fam. Röhrig und Heinrich Schmidt
